Am Samstag, den 23. November, fand der diesjährige Kameradschaftsabend der Feuerwehr Lintach statt – erstmals in der Geschichte des Vereins ohne Uniformen. „In diesem Jahr gab es keine offiziellen Ehrungen oder ähnliche Programmpunkte, daher haben wir uns entschieden, den Abend in einem besonders lockeren Rahmen zu gestalten“, erklärte Vorsitzender Michael Weiß. Der traditionelle Vereinsabend konnte in den Räumen des ehemaligen Gasthofs Rehaber abgehalten werden. „Das ist eine besondere Ehre, für die wir sehr dankbar sind!“, so Weiß. Der Gasthof hatte Ende Mai zum letzten Mal geöffnet, doch bereits damals hatte Stefan Rehaber angekündigt, dass die Türen für die Feuerwehr auch weiterhin offenstehen würden. Zum Kameradschaftsabend servierte er einen Feuerwehr-Spießbraten.
Ein Highlight des Abends war erneut eine Filmvorführung: Im Jahr 1984, also vor genau 40 Jahren, feierte die Feuerwehr Lintach ihr 100-jähriges Bestehen. Das Fest wurde damals umfassend von einem Kamerateam dokumentiert, was zu einer historischen Doku in Spielfilmlänge führte. Zweiter Kommandant Dennis Schubert stellte für den Kameradschaftsabend einen Kurzzusammenschnitt zusammen. Das rund viertelstündige Video sorgte nicht nur für zahlreiche Lacher, sondern auch für eine respektvolle Anerkennung durch den Vorsitzenden: „Es ist beeindruckend, was ihr damals auf die Beine gestellt habt“, richtete er sich an den heutigen Ehrenvorsitzenden und damaligen Vorsitzenden Hans Knorr. Zudem sei es eine hervorragende Entscheidung gewesen, das Fest in einem Film für die Nachwelt festzuhalten.
Zum Abschluss informierte Weiß die Anwesenden darüber, dass er im Januar nicht für eine erneute Amtsperiode als Vorsitzender zur Verfügung stehe: „Das wissen hier sicher alle, aber es gehört sich, dies vor der anstehenden Jahreshauptversammlung im Januar auch offiziell mitzuteilen.“ Der Abend klang bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Die letzten Gäste verweilten bis Mitternacht im Rehaber-Saal.
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