Staatsempfang für Waldbrand-Einsatzkräfte

11. September 2026
Dr. Markus Söder begrüßt auch Einsatzkräfte der FF Lintach

Über Wochen hinweg hielten ausgedehnte Waldbrände die Einsatzkräfte in Bayern in Atem. Besonders der Brand am Johannisberg im Landkreis Amberg-Sulzbach wird in Erinnerung bleiben: Rund 80.000 Quadratmeter Waldfläche waren betroffen, hunderte Einsatzkräfte kämpften über Tage hinweg unermüdlich gegen Flammen und Glutnester (Link zu Einsatzbericht nach Erstalarmierung). Auch andere Feuerwehren im Freistaat sahen sich im Juli und August ähnlichen, teils noch dramatischeren Herausforderungen gegenüber.

Als Zeichen der Anerkennung luden Mitte September Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Bayerischen Polizei zu einem Staatsempfang in den historischen Saal des Münchner Hofbräuhauses ein. „Tagelang haben Sie mit großem Mut, beeindruckender Ausdauer und höchstem Verantwortungsbewusstsein gegen die Flammen gekämpft. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür“, würdigte Herrmann den Einsatz.

Söder betonte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung des Ehrenamts: „Das alles ist nur möglich dank der beispiellosen Schlagkraft unserer Freiwilligen Feuerwehren.“ Rund 300.000 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer seien in Bayern rund um die Uhr im Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung. Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage stellte er klar: „Eines ist sicher – die öffentliche Sicherheit hat in Bayern immer Vorfahrt.“

Insgesamt nahmen rund 500 Einsatzkräfte aus ganz Bayern am Staatsempfang teil. Aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach waren knapp 90 Vertreterinnen und Vertreter mit einem Doppeldeckerbus angereist, darunter auch drei Mitglieder der Feuerwehr Lintach.

Wir bedanken uns herzlich für die entgegengebrachte Wertschätzung und Anerkennung unseres Einsatzes.